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robbe Align T-REX 700E PRO DFC


robbe/Aligns aktueller T-Rex 700 E DFC ist jetzt als PRO Version im Modellbau-Fachhandel verfügbar. Neben dem neuen, sehr leistungsstarken Antriebsstrang und der weit nach hinten gezogenen Haube, stechen vor allem die neuen Haupt- und Heckrotorblätter ins Auge. Ich habe meinem 2012er 700 E DFC die neuen Features spendiert und will euch kurz von den Ergebnissen des Upgrades berichten:
Align BL800MX
Der neue Motor ist der absolute Hammer! Detaillierte Infos einschließlich des von mir geflogenen Setups gibt es auf der robbe Homepage unter Erfahrungsberichte hier.
Align 700 3G Carbon Hauptrotorblätter
Schon optisch bestechen die neuen Blätter durch ein neues, elegantes Design und dem aufwendig gravierten "ALIGN" Schriftzug an den Blattspitzen. Der Zusatz "3G" kennzeichnet, wie schon im bisherigen 690 3G deren Verwendungszweck, den Einsatz auf paddellosen Köpfen. "700" beschreibt die Länge, also das Maß in mm vom Bohrungsmittelpunkt bis zur Blattspitze. Die Blätter haben ein symmetrisches Profil, eine Wurzeldicke von 14mm und eine 5mm Bohrung. Damit passen sie auch auf die älteren T-Rex 700 Modelle sowie auf nahezu alle gängigen 90er Hubschrauber anderer Hersteller.
Die praktische Beurteilung eines Rotorblattes ist extrem subjektiv und hängt stark vom Flugstil, der Mechanik, der Antriebsleistung und vor allem vom Setup des Stabilisierungssystems ab. Dies gilt für Paddelköpfe, wie auch für die elektronischen FBL-Systeme. Am leichtesten tut man sich im direkten Vergleich. Mein bisher bevorzugtes Blatt auf den 700er Helis ist das Align 690D. Entgegen dem sich hartnäckig haltenden Irrglaube, dass das 690D Blatt nur in Verbindung mit einem Paddelkopf eingesetzt werden darf, hat es seine Vorteile auch auf einem FBL Heli. Ob das neue 700 3G mein neues Lieblingsblatt werden wird, ...? Schauen wir mal:
Gewicht und Schwerpunkt
Die (einfach) messbaren Unterschiede der Blätter liegen im Gewicht und der Lage des Blattschwerpunktes. Sowohl das 690 3G als auch das 700 3G Blatt bringen gute 190 gramm pro Blatt auf die Wage. Mit ca. 170 gramm kommt das 690D rund 10% leichter aus der Verpackung. Sehr viel deutlicher unterscheiden sie sich in der Lage des Schwerpunktes.
Auf nebenstehendem Bild makieren die roten Punkte den Schwerpunkt der 3 Carbonblätter. Deutlich zu sehen, dass die Schwerpunktlage des neuen 700 3G Blatts (oben) näher and die Blattwurzel gewählt wurde. Das deutet darauf hin, dass das Blattgewicht eher vom massiveren Aufbau als vom Ballast in den Blattspitzen herrührt. Neben Design, Länge und Schwerpunkt haben die 700 3G auch ein neues modifiziertes Profil erhalten. Die maximale Dicke des Profils ist nach hinten gewandert und läuft mit einer größeren Wölbung als bisher aus.
Praxistest
Wie bereits erwähnt, fliegen ich gerne die sehr leichten 690D, sie haben ihre Stärke eindeutig bei schnellen Richtungswechseln. Trotz der geringen Masse und des weit innen liegenden Schwerpunkts gehen die 690D auch bei schnellerer Gangart. Die Eigenschaften in der Autorotation sind gewichtsbedingt etwas schlechter, aber dank der für 90er Hubschrauber allgemein sehr günstigen Kreisflächenbelastung immernoch unkritisch.
Die alten 690 3G sind für Rundflug und klassischen weiträumigen Kunstflug die perfekten Blätter. Sie laufen auch bei hohen Geschwindigkeiten sehr spurtreu und lassen den Hubschrauber satt und stabil in der Luft liegen und stellen auch an die einfacheren FBL-Systeme keine besonderen Anforderungen. Das Blatt für den Einsteiger und den fortgeschrittenen Piloten, der Wert auf saubere und weiträumig geflogene Figuren legt!

Testbedingungen: Idle 1: 1800min-1, Idle 2: 2000min-1 Idle3: 2200min-1, max Pitch 12°
Der erste Eindruck der neuen 700 3G Blätter vermittelt einen etwas "leichterer" Heli, ein Umstand der der gestiegenen Blattlänge und damit einer relativ gesunkenen Kreisflächenbelastung zuzuschreiben ist. Mit unveränderten maximalen kollektiven Ausschlägen, beschleunigt der Rex auf Pitch spürbar besser und erreicht gefühlt auch eine höhere Geschwindigkeit. Um den Nullpunk verhält sich der Hubschrauber deutlich präziser, kurze Steuereingaben werden schärfer umgesetzt als es bei den alten 690 3G der Fall ist, aber deutlich kontrollierter als bei den 690D. Rollrate und gefühlte Wendigkeit ist mit unveränderten FBL-Werte niedriger als bei den vorher montierten 690D. Das neue Blatt ist etwa in der Mitte zwischen den beiden bisher verfügbaren Aligns einzuordnen. Um die Agilität der 690D zu erhalten, musste ich im HC die Dualrate-Werte um 15% hochnehmen. Die eindrücklichsten Vorteile der neuen 700 3G zeigen sich im Verhalten bei High-Speed und bei großräumig geflogenen Figuren. Sie halten den Rex deutlich besser auf Spur wie die bisher geflogene Blätter und verhalten sich spürbar neutraler ohne erkennbare Aufbäum- oder Unterschneidetendenz. In der Autorotation steht massebedingt deutlich mehr Energie zur Verfügung als bei den 690D, trotz des etwas weiter innen liegenden Schwerpunktes sind die neuen 700er Blätter bzgl. Hangtime den alten 3G ebenbürtig wenn nicht sogar überlegen. Das neu verwendete Profil scheint aerodynamisch besser zu sein. Ich hatte erwartet, dass bei unveränderten Pitchwinkeln und vergrößerten zyklischen Werten durchmesserbedingt ein viel höherer Stromverbrauch eintritt. Das Ladegerät belehrt mich aber eines besseren, trotz höheren Flugleistungen genehmigt sich der 800MX kaum mehr Energie aus den ROXXYs als bisher mit den kürzeren 690D Blättern.
Fazit
Die neuen Align 700 3G Blätter halten technisch, was das neue schicke Design verspricht. Sie sind in ihrer Auslegung irgendwo zwischen den alten 690 3G und den leichten 690D und vereinigen die Vorteile beider Blätter. Besseres Ansprechen auf Pitch und präzisere Umsetzung von zyklischen Steuerbefehlen, höhere Stabilität im High-Speed und sehr gute Autorotationseigenschaften gepaart mit einer hoher aerodynamischer Effizienz. Ich habe für meinen 700E mit den Align 700 3G neue Lieblingsblätter gefunden und bin mir sicher, dass die Align Carbon Blätter nicht nur auf den Rexen ihre zukünftigen Piloten begeistern werden…
Align Carbon 105mm Heckrotorblätter
Passend zum Design der 700 3G Hauptblätter erhalten die neuen 700er auch neue Heckblätter. Neben dem Profil hat Align auch die Randbogengeometrie komplett überarbeitet. Damit werden die Heckblätter dem allgemeinen Trend zu höheren Heckdrehzahlen gerecht. Die Heckblätter lassen das Heck knackig einrasten und vermitteln ein präzises Heckgefühl. Außerdem ist das bisher in den hohen Drehzahlen auftretende Brummen des Heckrotors vollständig verschwunden. Ich bin auch von den neuen Heckblätters sehr begeistert und fliege mittlerweile auch meinen T-Rex 700 Nitro damit. Michael hat seinen TDR ebenfalls mit den neuen 105er Aligns ausgestattet und bestätigt auch dort den guten Eindruck.
Juli 2013,
Euer Joshua


Und ein paar Fotos vom T-Rex 700 E PRO DFC... (für eine große Darstellung auf die Lupe klicken)

Flugmodell Club FMC Renchtal e.V.